Untersuchungsmethoden
Ultraschall
Prinzipiell gilt für ALLE Ultraschalluntersuchungen:
Sie sind völlig schmerzlos, können beliebig oft
wiederholt werden und es besteht
KEINERLEI Strahlenbelastung (im Unterschied zu Röntgen,
Angiographie, etc.)
Echokardiographie = Herzultraschall
Die Echokardiographie ist derzeit sowohl vom Kosten
- Nutzen Aspekt, als auch vom Informationsgewinn her die wichtigste
Untersuchungsmethode des Herzens. Mit Ihr kann sowohl der
Zustand des Herzmuskels (gute oder schlechte Pumpfunktion,
frische oder alte Herzinfarkte, Herzmuskelschwäche allgemein,
Herzmuskelverdickung und Herzvergrößerung) als auch
der Zustand der Herzklappen (etwaige Verengungen oder Undichtigkeiten,
Verkalkungen, Entzündungen oder Auflagerungen) sehr gut
beurteilt werden.
Überdies ist es möglich, auch seltene Tumore des
Herzens und Herzbeutelergüsse festzustellen. Mit der
der Untersuchung angeschlossenen "Dopplermethode"
kann der Blutfluss über jeder Herzklappe genau gemessen,
und somit wichtige Information bezüglich notwendiger
Operationen gewonnen werden.
Die Untersuchung wird in Linksseitenlage durchgeführt,
ist schmerzlos und ohne jede Strahlenbelastung. Der Patient muss
NICHT nüchtern sein!
Abdomensonographie = Bauchultraschall
Beim Abdomenschall werden folgende Organe des Bauchraumes
genau beurteilt: Leber, Gallenwege, Gallenblase, beide Nieren,
Milz, Bauchspeicheldrüse, Aorta (Hauptschlagader), sowie
im Unterbauch Harnblase und Gebärmutter oder Prostata.
Daraus ergibt sich natürlich eine äußerst
große Anzahl an Krankheiten von Gallen - und Nierensteinleiden
über Zysten bis zur Tumordiagnostik - die mit dieser
Methode festgestellt oder ausgeschlossen werden können.
Der Patient sollte vier Stunden vorher nüchtern sein
und eventuell eine "Entgasung" des Darmes durch
Tabletten oder Saft vorgenommen haben. Sollte die Schallqualität
gut genug sein, kann die Untersuchung natürlich jederzeit
auch ohne Vorbereitung erfolgen.
Schilddrüsenultraschall
Hier wird bei bekannten oder durch bei Laboruntersuchungen
festgestellten neuen Funktionsstörungen der Schilddrüse
die Struktur und Größe dieses Organs beurteilt,
sowie eventuelle Zysten oder Raumforderungen anderer Art festgestellt.
Der Patient muss nicht nüchtern sein.
Gefäßultraschall
Bei dieser Untersuchung kann der Zustand vieler größerer
Gefäße - im Speziellen aber der der Halsschlagadern
beurteilt werden. Verkalkungen, die den wichtigen Blutfluss ins Gehirn behindern könnten werden ebenso festgestellt,
wie auch Ausweitungen der Arterien. Mit der "Doppleruntersuchung"
kann wie beim Herzschall auch der Blutfluss gemessen
und Durchblutungsstörungen abgeklärt werden. Man
kann sowohl Arterien, als auch Venen untersuchen und messen.
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